Eine Faltenbehandlung ermöglicht mit geringem Aufwand, Ihrem Gesicht wieder ein jugendliches Aussehen zu verleihen.

Faltenbehandlung mit Botulinum (Botox u.a.) und Hyaluronsäure

Kompetenzzentrum für plastisch – ästhetische Chirurgie informiert über Faltenbehandlung (Faltenunterspritzung)

Einführung und Begriffe

Falten gehören zum Alterungsprozess und zeugen von Reife. Sind diese jedoch sehr ausgeprägt, kann ein nicht zur Persönlichkeit passender, grimmiger, zerfurchter und ausgelaugter Eindruck erweckt werden.

Mimische Falten werden mit Botulinumtoxin A unterspritztIn den letzten Jahren hat die plastisch – ästhetische Chirurgin durch die Zulassung von Substanzen wie Hyaluronsäure oder Botulinumtoxin neue einfache Wege zur Behandlung von Falten erhalten.

Hyaluronsäure oder Hyaluronan ist ein im menschlichen Körper natürlich vorkommender Bestandteil. Hyaluron besitzt die Fähigkeit große Mengen an Wasser zu speichern. Damit ist die Möglichkeit gegeben, die Haut zu polstern und Falten zum Verschwinden zu bringen.

Botulinumtoxin, ist in verschiedenen Formen erhältlich und unter dem Markennamen Botox bekannt. Hinter den Begriffen verstecken sich mehrere sehr ähnlich wirkende neurotoxische Eiweiße (Protein). Ihre Fähigkeit, die Muskeln lokal zu entspannen, wird in der Medizin zur Faltenbehandlung genutzt.

Beide Wirkstoffe werden auf chemischer Basis gewonnen und sind deshalb gut verträglich.

Gründe für eine Faltenunterspritzung (Faltenbehandlung)

Ausgeprägte Falten an Gesicht, Hals und Dekollete oder eingefallene Gesichtspartien lassen das äußere Erscheinungsbild müder und älter wirken. Manchmal erwecken Falten auch falsche Vorstellungen über die Person. Nicht von ungefähr wird die senkrechte Stirnfalte auch Zornesfalte genannt. Müde wirkende Augen können durch eine Aufpolsterung der Tränenrinnen wieder wacher blicken. Dasselbe gilt für Schlupflieder. Im Bereich von Wange und Nase kann die Fachärztin für plastisch – ästhetische Chirurgie verlorenes Volumen ersetzen und so einen jugendlichen Eindruck erwecken. Dasselbe gilt für Falten im Lippen- und Kinnbereich. Hals und Dekolleté werden bei der täglichen Pflege gerne stiefmütterlich behandelt. Da die Haut dort besonders dünn ist und weniger Talgdrüsen besitzt neigt diese aber ebenfalls zur Faltenbildung.

Durch die Möglichkeit der Faltenunterspritzung kann Ihre plastisch – ästhetische Chirurgin die vorhandenen Falten oftmals ohne chirurgischen Eingriff glätten.

Die Fachärztin für plastisch – ästhetische Chirurgie verwendet in der Regel entweder Botulinumtoxin A (Vistabel, Azzalure usw.) oder Hyaluronsäure, auch „Filler“ genannt (“Juvederm, Restylane etc.) Dank genauer Kenntnisse der Gesichtsanatomie sowie der Erfahrung im Umgang mit den verschiedenen Präparaten bietet Ihre Fachärztin für plastisch – ästhetische Chirurgie Garantie für eine professionelle Ausführung und die Wahrung des natürlichen Gesichtsausdruckes mit jugendlicherem und frischerem Aussehen.

Die Faltenbehandlungen erfolgen mit gesundheitlich unbedenklichen und zugelassenen Stoffen. Diese wirken schnell und effektiv bei geringem Zeitaufwand von nur ca. 10 – 30 Minuten pro Sitzung.

Informationen zur Faltenbehandlung (Faltenunterspritzung)

Für die Faltenbehandlung verwendet der plastisch – ästhetische Chirurg sehr feine SpritzenIhre plastisch – ästhetische Chirurgin verwendet für die Faltenunterspritzung sehr feine Nadeln. Die Injektionen der Wirkstoffe werden von den Patienten im Regelfall nur als leichte, kaum schmerzhafte, Stiche wahrgenommen. Der Effekt ist sofort sichtbar und die Faltenbehandlung kann vom Patienten direkt mitverfolgt und aktiv mitgestaltet werden. Eine Behandlung dauert zwischen 10 und 30 Minuten. Bei der Verwendung von Hyaluronsäure kann die plastisch – ästhetische Chirurgin zu starke Aufpolsterungen mittels Hylase auflösen und so das optisch optimale Resultat erzielen, welches sich der Patient wünscht.

Stärkere mimische Falten wie die Zornesflate oder Lachfältchen am Auge (Krähenfüße) werden mit Hilfe von Botulinum A (Botox, Vistabel, Azzalure etc.) geglättet. Diese Präparate sind aus der Neurologie bekannt und können die Muskelanspannung, welche zu Falten führt, ausschalten. Auch kombinierte Anwendungen sind möglich. Wichtig ist, dass Sie die Behandlungen durch eine erfahrene und ausgebildete Fachärztin für plastisch – ästhetische Chirurgie vornehmen lassen. So haben Sie die Sicherheit, dass Ihr Gesicht nach der Faltenbehandlung nicht maskenhaft und künstlich wirkt oder sogar hängende Gesichtskonturen entstehen.

Nachsorge

Eine Nachsorge wie bei operativen Eingriffen ist nicht notwendig. Bei den Behandlungen mit Hyaluronsäure sind auf Grund des Abbaus im Körper in regelmäßigen Abständen (ca. ein Jahr) Nachbehandlungen notwendig.

Berufliche Tätigkeit / sportliche Tätigkeiten

Nach der Faltenbehandlung können Sie sofort wieder in die Öffentlichkeit gehen. Allerdings sollten Sie während drei Tagen keinen Sport betreiben.

Kontraindikationen für eine Faltenbehandlung

Als Kontraindikationen gelten bekannte Überempfindlichkeiten gegen den Wirkstoff oder einen Hilfsstoff. Bei Infektionen an den vorgesehenen Einstichstellen muss die Heilung abgewartet werden.

Bei Faltenbehandlungen mit Hyaluronsäure gelten allgemeiner Krankheitszustand sowie Schwangerschaft als weitere Kontraindikation.

Bei Faltenbehandlungen mit Botulinum A gelten Schwangerschaft, Hautekzeme, allgemeiner Krankheitszustand sowie Störungen der Muskelaktivitäten (z. Bsp. Myasthenia gravis oder Eaton-Lambert-Syndrom) als Kontraindikation.

Zu beachtende Risiken bei einer Faltenbehandlung (Faltenunterspritzung)

Nebenwirkungen tauchen allenfalls nur kurz in Form überschminkbarer kleiner Rötungen/Blutergüsse oder Schwellungen auf.

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