Mit Hilfe der Abdominalplastik (Bauchdeckenstraffung) oder der Mini-Bauchdeckenstraffung kann ein flacherer und fester Bauch geschaffen und die Taille schmaler modelliert werden.

Kompetenzzentrum für aesthetisch – plastische Chirurgie informiert über Abdominoplastik, Bauchdeckenstraffung und „Mini“-Bauchdeckenstraffung

Einführung zum Begriff Abdominoplastik – Bauchdeckenstraffung

Unter Abdominoplastik (Bauchdeckenstraffung; engl. Tummy Tuck) versteht die Fachärztin für ästhetisch – plastische Chirurgie einen Eingriff zur Verbesserung und Korrektur des Haut- und (Fett-) Gewebeüberschusses im Bereich des Bauches.

Spricht die ästhetisch-plastische Chirurgin von Mini-Bauchdeckenstraffung so versteht sie darunter die Straffung des Unterbauches.

Gründe für eine Bauchdeckenstraffung

Hautüberschüsse treten oft nach Schwangerschaften oder starker Abnahme aufHautüberschüsse am Bauch und die Erschlaffung der Muskulatur insbesondere am Unterbauch (der sogenannte „Kugelbauch“) treten häufig nach Schwangerschaften oder Gewichtsabnahmen auf. Eine Rückbildung durch spezielle sportliche Übungen oder Diäten ist meist nicht möglich und häufig sehr unbefriedigend für die Betroffenen.

Neben den Folgen durch Schwangerschaft kann auch eine nässende Entzündung der Haut in den Leisten (Intertrigo) oder ein Defekt der Haut (Ulkus) eine Abdominalplastik notwendig machen. Hier kann die sogenannte Bauchdeckenstraffung oder Unterbauchstraffung („Mini“ Bauchdeckenstraffung) Abhilfe schaffen. Die Bauchdeckenstraffung führt zu einem flacheren und festeren Bauch sowie zu einer schmaleren Taille.

Informationen zum Eingriff

Die Abdominalplastik wird in Vollnarkose durchgeführt und dauert ca. 2 – 3 Stunden. Dabei entfernt die Fachärztin für plastisch – ästhetische Chirurgie die überschüssige Haut durch eine in der Sliplinie verlaufende Naht  und strafft die in der Tiefe liegende Bauchwand. Gleichzeitig kann sie auch vorliegende Nabelbrüche und unästhetische Nabelformen korrigieren.

Um die Frühheilungsphase zu unterstützen wird eine 1 bis 2 – tägige Bettruhe empfohlen. Eventuelle Drainagen werden in dieser Zeit gezogen. Für eine professionelle Versorgung der Narben ist ein drei bis fünf – tägiger stationärer Aufenthalt sinnvoll.

Nachsorge

Für ein schönes Ergebnis ist es wichtig, dass Sie sich in der ersten Zeit schonen. Zudem ist das Tragen eines Kompressionsmieders während ca. 6 – 8 Wochen notwendig. Zu Modellen und Größe berät Sie Ihre ästethisch – plastische Chirurgin gerne.

Berufliche Tätigkeit / sportliche Tätigkeiten

Sport kann ca. drei Monate nach der Wundheilung wieder betrieben werden.Ungefähr 2 – 4 Wochen nach der Operation können Sie Ihre berufliche Tätigkeit wieder aufnehmen, bei einer „Mini“ – Bauchdeckenstraffung auch früher.

Ungefähr drei Monate nach vollständiger Wundheilung kann auch wieder Sport betrieben werden.

Kontraindikationen für eine Abdominalplastik

Wie bei allen chirurgischen Eingriffen sind auch hier Umstände zu beachten, die gegen eine Abdominalplastik sprechen. Dazu gehören unter anderem starkes Übergewicht, Rauchen, schlechter Allgemeinzustand und nicht eingestellter Diabetes.

Zu beachtende Risiken einer Bauchdeckenstraffung

Die Risiken der in Vollnarkose durchgeführten ca. 2 -3 stündigen Operation sind gering und gehören zu den allgemeinen Operationsrisiken wie Blutergüsse, Schwellungen, Wundheilungsstörungen und eventuelle Nachkorrekturen.

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