Mit der Liposuktion, der Fettabsaugung, steht der plastisch – ästhetischen Chirurgin eine Methode zur Verfügung, welche die Verbesserung der Silhouette ermöglicht.

Kompetenzzentrum für plastisch – aesthetische Chirurgie informiert über Fettabsaugung – Liposuktion

Einführung zum Begriff Liposuktion – Fettabsaugung

Als Liposuktion bezeichnet die Fachärztin für plastische und ästhetische Chirurgie eine Methode welche ermöglicht, die Silhouette zu verbessern und zu harmonisieren. Liposuktion, die Fettabsaugung, kann beinahe am ganzen Körper vorgenommen werden, um unschöne Fettdepots anhaltend und konsequent zu entfernen.

Gründe für eine Fettabsaugung

Problemzonen können mittels Fettabsaugung modelliert werdenWer kennt sie nicht, die sogenannten Problemzonen welche sich hartnäckig jeder Diät und jedem Fitnessprogramm widersetzen. Oft beeinträchtigen sie den ästhetischen Gesamteindruck und das körperliche Selbstgefühl.

Mittels Fettabsaugung kann Ihre plastisch-ästhetische Chirurgin die Probleme dauerhaft lösen und wohl proportionierte schlanke Körperkonturen herstellen. Die Fettabsaugung dient jedoch nicht zur Gewichtsabnahme, sondern ausschließlich der Modellierung von Körperstellen mit übermäßigen und unschönen Fettpolstern. Die Operation ist in jedem Alter möglich.

Informationen zum Eingriff

Die Liposuktion (Fettabsaugung) erfolgt durch einen kleinen Hautschnitt an unauffälliger Stelle in welchen eine Kanüle eingeführt werden kann. Je nach Größe der vorzunehmenden Korrektur empfiehlt die plastisch-ästhetische Chirurgin einen ambulanten Eingriff mit lokaler Betäubung oder einen stationären Aufenthalt mit Vollnarkose.

Beim ambulanten Eingriff werden Sie eine Infusion mit schmerzstillenden Mitteln erhalten und den Eingriff selber kaum spüren. Bereits kurz nach dem Eingriff können Sie die Klinik verlassen.

Ist ein Eingriff in Vollnarkose vorgesehen, wird Ihre plastisch – ästhetische Chirurgin die Voruntersuchungen bereits in der Klinik durchführen. Sie werden so mit der Umgebung vertraut und erhalten auch die Möglichkeit den Facharzt für Anästhesie kennen zu lernen. Nach dem Eingriff bleiben Sie noch ein bis drei Tage im Krankenhaus.

Ihre Fachärztin für plastisch – ästhetische Chirurgie empfiehlt vor der Liposuktion vom Konsum von Alkohol, Zigaretten und Schlafmittel möglichst abzusehen. Schmerzmittel welche die Blutgerinnung verzögern, müssen zwei Wochen vor der Operation abgesetzt werden.

Die betroffenen Fettpolster werden mit sogenannten Höhenlinien markiertVor der Operation wird Ihre plastisch – ästhetische Chirurgin die betroffenen Fettpolster mit sogenannten Höhenlinien markieren.

Eine Lösung, welche der Blutstillung aber auch der Auflösung der Fettzellen dient, wird durch minimale Hautschnitte an unauffälligen Stellen eingeführt (Tumeszenz). Die aufgelösten Fettzellen können anschließend mit Kanülen sorgfältig abgesaugt werden. Dies kann zwischen 20 Minuten und 2 Stunden dauern. Nach Abschluss des Vorganges vernäht die Fachärztin für plastisch -ästhetische Chirurgie die Schnitte mit feinstem Faden und die behandelten Stellen werden mittels Bandagen, Mieder oder Stützstrümpfen stabilisiert. So können sich die entstandenen Hohlräume nicht mit Gewebeflüssigkeit füllen. Ihre Fachärztin für plastisch-ästhetische Chirurgie wird darauf achten, dass nicht alle Fettzellen entfernt werden, sondern nur so viele wie nötig um Ihre Wunschsilhouette zu formen. Zudem wird sie die abgesaugten Fettzellen sammeln und messen, damit eine gleichförmige Silhouette entsteht.

Nachsorge

Für ein gutes Ergebnis ist es wichtig, dass Sie das Mieder, die Stützstrümpfen oder Bandagen etc. während vier bis sechs Wochen Tag und Nacht tragen. Die Fäden werden bereits sieben Tage nach der Fettabsaugung im Rahmen einer Kontrolluntersuchung gezogen.

Berufliche Tätigkeit / sportliche Tätigkeiten

Je nach Operation und Berufstätigkeit sind Sie sofort wieder arbeitsfähig, spätestens aber nach sieben Tagen. Auf Sport, Massagen und sonstige übermäßige körperliche Tätigkeiten sollten Sie in den ersten Wochen verzichten.

Kontraindikationen für eine Liposuktion (Fettabsaugung)

Die Fettabsaugung ist nicht zur Reduktion von starkem Übergewicht geeignet. Dieses stellt sogar eine Kontraindikation dar. Zudem kann der Eingriff bei einem schlechten Allgemeinzustand oder nicht eingestelltem Diabetes nicht durchgeführt werden.

Zu beachtende Risiken einer Fettabsaugung

Falls Sie unter Allergien leiden oder unter langanhaltenden Blutungen nach Bagatellverletzungen, bittet Ihre plastisch – ästhetische Chirurgin um Mitteilung, damit vorgängig allfällige Komplikationen durch geeignete Maßnahmen ausgeschlossen werden können.

Nach der Operation sind Berührungsempfindlichkeit und Taubheitsgefühl die meist genannten Probleme. Diese verschwinden nach einigen Wochen von alleine. Werden die Bandagen, Mieder nur ungenügend getragen oder besteht eine besondere Veranlagung kann es zur Bildung von Blutergüssen oder Narbenplatten kommen. Falls sich diese nach einigen Wochen nicht von selbst zurück gebildet haben, wird Ihre Fachärztin für plastisch – ästhetische Chirurgie einen weiteren kleinen Eingriff vorschlagen. Werden größere Mengen Fettgewebe entfernt, so muss Ihre plastisch – ästhetische Chirurgin einen allfälligen Verlust von Gewebeflüssigkeit oder Blut durch Infusionen oder Blutkonserven ausgleichen.

Der Vollständigkeit halber ist zu erwähnen, dass in sehr seltenen Fällen auch Embolien durch Blutgerinnsel aufgetreten sind, welche einer intensiven Behandlung durch den dafür zuständigen Facharzt bedürfen.

© CHHG